Eine Brustvergrößerung kann Ihr Aussehen und Ihr Selbstbewusstsein verbessern - ob sie Ihre Idealvorstellung von einem Busen erfüllen oder andere Menschen dazu veranlassen, Sie anders zu behandeln, sei dahingestellt.

Häufig gestellte Fragen

In welchem Alter ist eine Brustvergrößerung durchzuführen?
Grundsätzlich sollte jede ästhetische Veränderung diesen Ausmaßes erst nach Erreichen der Volljährigkeit erfolgen (Ausnahmen: Korrektur abstehender Ohren, Nasenkorrektur in bestimmten Fällen, Brustverkleinerung aus medizinischer Notwendigkeit). Unsere Chirurgen lehnen deshalb eine Augmentation bei Minderjährigen entschieden ab und verurteilen die Praxis in den U.S.A. Bei sofortigem Kinderwunsch sollte mit dem Eingriff bis zum Absetzen des Stillens gewartet werden.

Zahlt die Krankenkasse die Operation?
Nein, da es sich um eine rein ästhetische Maßnahme handelt.

Ab wann darf ich wieder arbeiten?
Kleinere körperliche Aktivitäten können bereits nach 8 Tagen durchgeführt werden, die volle Arbeitsfähigkeit wird in der Regel nach 2-3 Wochen erreicht. Schwere körperliche Arbeiten sowie Tragen und Heben sind in den ersten Wochen zu vermeiden.
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Sind die Narben zu sehen?
Zunächst werden die Narben sichtbar sein. Im Laufe der Zeit sollten sie immer mehr verschwinden, bis sie kaum vom Betrachter bemerkt werden können.

Wie kann ich mich optimal auf die Operation vorbereiten?
1. mental: Stichwortkatalog mit Ihren Fragen zur Beratung mitbringen
2. körperlich: Rauchen einstellen, Alkoholgenuß einschränken, die Durchblutung mit kalten Duschen fördern.

Wird die Operation in Vollnarkose durchgeführt?
In den meisten Fällen. Dies hängt jedoch von der genauen Indikation und Operationsplanung ab. Diese Frage wird im persönlichen Beratungsgespräch behandelt und ist individuell unter Hinzuziehung des Anästhesisten zu klären.

Kann ich nach der Operation noch Stillen?
In der Regel ja. Die Erhaltung der Stillfähigkeit wird vom Operateur angestrebt.

Habe ich nach der OP noch Empfindungsfähigkeit?
Ja, es sei denn, es treten besondere Umstände auf, die der operierende Arzt in jedem Fall vor der Operation mit Ihnen besprechen wird.

Kann ich nach der Operation in Urlaub fahren?
Prinzipiell ist eine Erholungspause sehr förderlich für den Heilungsprozeß. Wenn Sie die Absicht haben, nach der OP zu verreisen, sollten Sie dies unbedingt dem Arzt mitteilen, damit eine weitere Versorgung der frischen Nähte gewährleistet ist und der richtige Zeitpunkt bestimmt wird. Sie sollten keinesfalls die Gefahr einer Infektion unterschätzen!

Kann ich von der Operation zurücktreten?
Sie können jederzeit von dem Eingriff zurücktreten und wir raten Ihnen auch zum Rücktritt, wenn bei Ihnen Zweifel aufgekommen sind. Sie sollten allerdings beachten, daß unsere Operationstermine über lange Zeiträume geplant werden und uns deshalb bei kurzfristigen Absagen Kosten entstehen. Bis zu einer Woche vor einem Eingriff tragen wir diese Kosten selbst, danach muß ein Ausfallhonorar entrichtet werden, es sei denn, Sie werden plötzlich krank und können ein ärztliches Attest vorlegen. Wir möchten an dieser Stelle um Ihr Verständnis für diese Maßnahme bitten. Jede kurzfristig abgesagte OP verursacht enorme Kosten, die sich letztendlich auf den Preis einer jeden Operation niederschlagen müssen und dadurch auch Ihre Kosten steigern.

Welches Implantat ist das richtige?
In heutiger Zeit werden in nahezu allen Fällen Implantate mit Silikonfüllung eingesetzt. Unsere Implantate entsprechen den Anforderungen der EU/US Normen.

Gibt es Gefahren durch das Implantat?
Nach allen Untersuchungen: ein klares Nein. Es besteht allerdings die Gefahr der Abstoßung durch den Körper (nur in äußerst seltenen Fällen) und die Gefahr des Auslaufens, wenn die Implantathülle durch einen starken Aufprall (z.B. bei einem Unfall) platzt. In diesem Fall ist eine sofortige Entfernung des undichten Implantates erforderlich.

Wie lange darf ein Implantat im Körper belassen werden?
Diese Frage ist noch nicht eindeutig beantwortet. Einige Mediziner vertreten die Ansicht, daß jedes Implantat nach 10-15 Jahren ausgewechselt werden sollte. Andere, und dieser Ansicht ist auch unser Chefarzt Dr. Lüerßen, sind der Auffassung, daß die heutige Implantatgeneration nur dann ausgewechselt werden sollte, wenn das Implantat tatsächlich beschädigt wurde oder schadhaft geworden ist.

Kann ich meine Brust auch weiterhin auf Krebs überprüfen lassen?
a, wobei der Untersucher u.U. auf eine andere Diagnosemethode zurückgreifen muß. Da silikongefüllte Implantate weitgehend strahlenundurchlässig sind, ist die Beurteilung einer Mammographie (Röntgenuntersuchung der Brust) erschwert. Deshalb muß Ihr Röntgenarzt vorher darüber informiert werden, daß Sie Implantatträgerin sind. Eine Ultraschalluntersuchung ist angezeigt, wenn die Mammographie kein eindeutiges Ergebnis erbringt. Wenn dann noch Zweifel bestehen, ist eine Magnetresonanztomografie zu empfehlen.

Was ist Silikon?
In Silikonen sind Sauerstoff und Silicium, die beiden häufigsten Elemente, so miteinander verknüpft wie bei Steinen oder Glas. Zusätzlich sind zwei Methylgruppen an die Siliciumatome gebunden, wodurch das Material weich und elastisch wird. Außer diesen Elementen sind keine zusätzlichen Stoffe enthalten, auch keine Weichmacher. Silikon kann als Elastomer, als Gel oder als Öl hergestellt werden.


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Brustvergrößerung - Körperdesign mit Risiko

Auf der Jagd nach dem ewig jungen Körper, stehen Schönheitsoperationen
mittlerweile scheinbar auf der Tagesordnung. Nichts desto trotz, handelt es sich dabei um medizinische Eingriffe, deren Risiken und Folgen wohl bedacht sein wollen. Brustvergrößerungen befinden sich in der Beliebtheitsskala der Eingriffe im Spitzenfeld.

Die Brustvergrösserung ist ein rein kosmetischer Eingriff. Ziel ist es dem Wunsch der Patientin, nach einem besser proportionierten Körper und somit höherer Attraktivität, zu entsprechen. Bei einer Brustvergrößerung werden mit Hilfe von Implantaten - zum Beispiel aus Silikon - weibliche Brüste in einer Operation künstlich vergrößert. Heute ist die Schönheitsoperation für viele fast so selbstverständlich wie ein Friseurbesuch - vom hässlichen Entlein zum schönen Schwan, alles ist möglich und zwar im Eiltempo. Körperdesign mit Skalpell und Injektionen sind trendy. Operiert wird vor laufender Kamera: Brustimplantate eingesetzt, Nasen modelliert, Fettzellen abgesaugt. Über 600.000 mal wird heute etwa allein in Deutschland der Natur nachgeholfen - sechs mal soviel wie 1990. In Österreich dürften die Verhältnisse und Trends ähnlich sein, doch die Risiken werden meist verschwiegen. So erleiden etwa zwei von hundert Patientinnen nach einer Brustvergrößerung eine Infektion, und nach "Standard-Operationen" wie z.B. Fettabsaugen erkranken viele Patienten lebensgefährlich an schweren Infektionen oder Lungenembolien. Dies alles wohl gemerkt bei rein ästhetischen freiwilligen Eingriffen ohne medizinische Indikation. Grund genug um einige essentiellen Basisinformationen zu den Methoden und Risiken zusammenzustellen.

Überblick

Um das Brustvolumen zu vergrößern werden heute meistens Silikongelimplantate verwendet. Die Implantate sitzen in operativ geschaffenen Taschen über oder unter dem Brustmuskel. Für den Zugang existieren drei Möglichkeiten: in der Unterbrustfalte, am Unterrand des Brustvorhofes oder von der Achselhöhle aus. Die etwa 5-6 cm lange Narbe ist kaum sichtbar. In manchen Fällen ist eine gleichzeitige Bruststraffung angezeigt. Bei der meist in Vollnarkose durchgeführten Operation wird von einem Facharzt für Plastische Chirurgie oder einem anderweitig qualifiziertem Arzt, z.B. einem Gynäkologen, ein Hautschnitt gemacht, das Brustgewebe angehoben und eine Implantattasche gebildet, in die das Brustimplantat eingeführt werden kann. Anschließend schiebt der Chirurg das Implantat entweder teilweise unter den Brustmuskel oder er platziert es unter der Brustdrüse oberhalb des Brustmuskels, wobei das Brustgewebe selbst weitgehend unberührt bleibt. Der nötige Hautschnitt, von dem nach der Operation möglichst wenig zu sehen sein sollte, kann, wie bereits erwähnt in der Unterbrustfalte, um den Brustwarzenvorhof herum oder in der Achselhöhle erfolgen.

Exkurs - Narkose

In der Vollnarkose befindet sich der Patient in völliger Bewusstlosigkeit und Schmerzlosigkeit. Während der Narkose werden die Lebensfunktionen (Herzschlag, Blutdruck und Sauerstoffgehalt im Blut) vom Anästhesisten überwacht. Meist werden zusätzlich zum Narkosemedikament auch Schmerz- und Schlafmittel verabreicht. Die Vollnarkose schaltet die Schmerzen sicher aus und bei den heutigen modernen Narkoseverfahren ist auch die Vollnarkose für den Körper nur noch minimal belastend und sehr sicher, so der derzeitige Stand der Medizin. Dass eine Vollnarkose allerdings immer ein Restrisiko (bedingt etwa durch Allergien, Übergewicht oder Zigarettenkonsum) für den Patienten bedeutet, liegt in der Natur der Sache, und sollte gerade bei freiwilligen OP's besonders wohl überlegt sein.

Bei kleineren, kürzeren Eingriffen reicht oftmals eine Lokal-Anästhesie aus. Mithilfe einer Spritze wird das Narkosemittel in den entsprechenden Körperteil injiziert, der danach schmerzunempfindlich ist. Das Mittel wirkt direkt an den Nerven und hemmt die Weiterleitung der Schmerzimpulse. Der Patient ist während des Eingriffs ansprechbar und kann im Anschluss an die Operation sofort nach Hause entlassen werden. Eine besondere Form ist die Tumeszens-Lokalanästhesie: „Ein zu behandelndes OP-Gebiet wird mit einer Kochsalzlösung, die mit hochdosierten Betäubungsmitteln und Zusatzmedikamenten versetzt ist, unter der Haut aufgefüllt. Diese Auffüllung kann mittels einer Pumpe oder durch eine Einzelkanüle erfolgen. Nach einer Einwirkungszeit von ca. 30 - max. 60 Minuten ist das Gebiet örtlich betäubt.

Implantate

Die Hülle der Prothesen besteht heute in nahezu allen Fällen aus weichem Silikon; Hüllen aus Polyurethan werden nur noch sehr vereinzelt verwendet. Bei der Hüllenstruktur wird zwischen glatten und texturierten Ausführungen unterschieden; letztere verwachsen mit der Umgebung und sollen so ein späteres Verrutschen des Implantats verhindern. Die Form der Hülle ist entweder symmetrisch rund/linsenförmig oder "anatomisch": eine asymmetrische Form, die die natürliche Form der weiblichen Brust besser nachbilden soll. Die Vorteile letzterer Form sind umstritten; da sie sich im Implantatlager nicht verdrehen darf, wird sie ausschließlich mit texturierter Oberfläche gefertigt.

Heute sind ca 80 Prozent mit Silikon-Gel gefüllt, da es das natürlichste Aussehen erreicht. Die Silikonfüllung stand einige Zeit lang unter dem Verdacht, im Falle des (in früheren Jahrzehnten häufigen) Austretens aus einer defekten Hülle Autoimmunkrankheiten oder Krebs auszulösen. Die schweren Gesundheitsprobleme mit auslaufenden, flüssigen Silikonimplantaten führten zu einem Verbot in den USA. Heutige Implantate sind nicht mehr mit flüssigem, sondern mit gelförmigen Silikon gefüllt das nicht mehr auslaufen kann. Neuere Silikonimplantate werden zudem mit einer stabileren Hülle gefertigt, die die Gefahr eines Defekts stark reduziert; außerdem ist bei den neuesten Silikonimplantaten die Füllung i. d. R. chemisch vernetzt, so dass sie selbst im Fall eines Hüllenrisses ihre Form weitgehend beibehält und nicht ins umgebende Gewebe austritt. Die Silikonfüllung stand einige Zeit lang unter dem Verdacht, im Falle des (in früheren Jahrzehnten häufigen) Austretens aus einer defekten Hülle Autoimmunkrankheiten oder Krebs auszulösen. Das Krebsrisiko für den Körper konnte mit keiner Studie nachgewiesen werden. Es gelang aber auch keiner Studie dieses Risiko komplett auszuschließen.

Nummer zwei ist Kochsalz und gesundheitlich unbedenklich, allerdings ist es flüssig und daher ästhetisch nicht so ansprechend. Die Füllung mit Kochsalzlösung ermöglicht eine besondere Vorgehensweise, bei der das Implantat erst während der Operation nach dem Einbringen in die Operationswunde befüllt wird. Das ermöglicht einen kleineren Hautschnitt und in gewissen Grenzen auch ein individuelles Variieren des Volumens unter Sichtkontrolle. In einer speziellen Form als Expander ermöglicht ein unter die Haut gelegtes Ventil auch noch nachträglich Veränderungen des Volumens.

Risiken

In der Vergangenheit hat es eine rege Diskussion in der Öffentlichkeit über mögliche Nebenwirkungen von Silikon-gefüllten Brustimplantaten gegeben. Bis heute konnte jedoch kein Zusammenhang mit der Entstehung von Brustkrebs oder auch Rheuma nachgewiesen werden. Dennoch birgt jede Operation selbstverständlich gewisse Risiken und Komplikationsmöglichkeiten, wie z.B. Infektion, Nachblutungen, Risiken der Narkose oder die Notwendigkeit von weiteren Korrekturoperationen.

Der Eingriff bei einer Brustvergrößerung ist nicht unproblematisch: In bis zu 15 Prozent aller Fälle kommt es zu einer Verhärtung des Gewebes um die Implantate herum ("Kapselfibrose"), die Brust verformt sich und bereitet der Trägerin Schmerzen. Ebenso haben ca. 2 bis 2,5 Prozent aller behandelten Patientinnen nach dem operativen Eingriff mit einer Infektion zu kämpfen. Diese Infektionen können auch noch Monate oder Jahre nach der Operation auftreten. Unbemerkt verlaufende Infektionen können langfristig zu einer Einkapselung des Implantats führen. Dabei kapselt der Körper die Implantate unterschiedlich auffällig in eine harte Kollagenhülle ein. Sicher ist: Je besser und professioneller der Eingriff erfolgt, desto unwahrscheinlicher ist der Auftritt einer späteren Infektion. Außerdem ist zu bedenken, dass die Implantate altern und meist nach ca. zehn bis fünfzehn Jahren erneuert werden müssen.
Die 10 wichtigsten Fragen bei einer Brustvergrößerung

Sollten Sie tatsächlich eine Brustvergrößerung in Erwägung ziehen, sollten Sie unbedingt die Seite der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-plastische Chirurgie besuchen, dort finden Sie auch ein Dokument mit den 10 wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Brustvergrößerung. Des weiteren empfehlen sich folgende ...

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Moderne Anästhesie

Auch heute noch hat insbesondere die Anästhesie mit vielen, zum Teil geradezu abenteuerlichen Ängsten und Vorurteilen zu kämpfen, die abzubauen das Ziel unserer Anästhesisten in jedem Beratungsgespräch ist.

Die Entwicklung modernster Anästhetika, die es heutzutage gestatten, neben einer vorher nie erreichten Verträglichkeit auch die Narkosedauer auf die Minute genau zu steuern, hat in den letzten Jahren die Anästhesie geradezu revolutioniert. Diese Informationen auch unseren Patienten zugänglich zu machen, ist eines der Ziele unserer Clinic.

Durch Anwendung der neuesten Medikamente und fortschrittlicher Anästhesieverfahren wie die computergesteuerte intravenöse Narkose, gelingt es dem Anästhesisten, eine ganz individuelle, dem Patienten und der vorzunehmenden Operation angepasste Narkoseform zu wählen, die es - unter anderem - unseren Patienten ermöglicht, unmittelbar nach Ende des Eingriffes selbstständig in Begleitung den Operationsraum zu verlassen, in das vorbereitete Zimmer zu gehen und dort - unabhängig von der Dauer des Eingriffes bei Bedarf - innerhalb der ersten halben Stunde schon zu Essen und zu Trinken.

Durch die Einführung des Implantates in der Achselhöhle können ebenso sichtbare Narben vermieden werden. Bei festeren Silikonimplantaten ab einer bestimmten Größe muß allerdings der Zugang über die Brustumschlagsfalte gewählt werden, auch wenn die Narbe auffälliger ist als bei den anderen Zugängen. In der Regel verheilen jedoch auch diese Narben so, daß sie unauffällig bleiben.

Tagelanges Unwohlsein und/oder Übelkeit sowie andauernde starke Schmerzen nach dem Eingriff gehören durch unser modernes prä- und postoperatives Anästhesiemanagement der Vergangenheit an.

Noch nie war Narkose so risikoarm wie heute und auch Sie werden von diesen modernen Verfahren bei uns profitieren.


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Brustvergrößerung / Bruststraffung

Möglichkeiten und Grenzen

Die Form der Brust hat einen entscheidenden Einfluß auf die Gesamtausstrahlung des Körpers. Sie kann das Erscheinungsbild erheblich stören oder im positiven Sinne vorteilhaft harmonisieren. Die Funktion der Brust als sekundäres Geschlechtsmerkmal kann ebenfalls durch einen Eingriff besser hervorgehoben werden. Die Brustvergrößerung ist heute für einen erfahrenen Operateur technisch nicht sehr schwer zu realisieren. Trotzdem ist viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl notwendig, um wirklich erstklassige Ergebnisse zu erzielen.

Insbesondere die Medien haben dazu beigetragen, die Möglichkeiten und Grenzen einer sorgfältig durchgeführten und gemeinsam mit dem Patienten geplanten Operation zu verwischen, weil sie sich wegen des Sensationscharakters häufig mit den Extremen beschäftigen.

Ein Beispiel wird Ihnen sicher sofort einleuchten: Eine Frau von 45 Jahren, die in die Beratung mit der Vorstellung kommt, der Arzt könne Ihr eine Brust operieren, die in Ihrer Straffheit der Brust einer 18-jährigen gleicht, muß zwangsläufig enttäuscht werden, entweder in der Beratung oder aber nach einer Operation im Anschluß an eine Beratung, die mehr versprochen hat als sie halten konnte.

Neben überzogenen Vorstellungen gibt es einen weiteren Problemkreis, der einen ethisch arbeitenden Operateur an seine Grenzen führt. Wir sprechen hier die Gruppe von Menschen an, die aus ihrem Körper Kapital schlagen möchte und sich deshalb mit dem Wunsch nach perfekten Proportionen und einer makellosen Schönheit identifiziert. Eine vorsichtige Korrektur kann aus diesem Anlaß sicher sinnvoll sein und vom Operateur befürwortet werden.

Das Dominieren eines solchen Verwertungszusammenhanges jedoch kann die Gesamtausstrahlung einer Person stark verzerren und verändern. Die aus der Presse bekannten Beispiele überdimensionaler Brüste können in diesem Zusammenhang warnend erwähnt werden. Eine solche Verzerrung von Körperformen ins Groteske wird von unserer Clinicleitung abgelehnt und deshalb operativ nicht durchgeführt.

Die Entscheidung, ob jemand seinen Typ harmonisieren möchte oder aber sich aus wirtschaftlichen Zusammenhängen heraus operieren läßt, kann nur jeder selbst treffen. Die Information darüber, daß eine normierte Perfektionierung immer zur Entindividualisierung führt, ist für uns notwendiger Bestandteil des Aufklärungsgespräches. Nicht alles, was operativ machbar ist, ist auch sinnvoll unter dem Gesichtspunkt einer Zunahme der Harmonie der Körperproportionen.

Eine gelungene Operation kann das Wohlbefinden und auch das Selbstwertgefühl einer Patientin positiv beeinflussen. Persönliche oder psychische Probleme lassen sich jedoch nicht durch Operationen lösen. Eine solche "Psychotherapie mit dem Skalpell" sollte nicht der Grund für eine Brustvergrößerung sein. Es ist daher sehr wichtig, daß sich die Patientin und der Operateur sehr genau über realistische Erwartungen und Ziele verständigen. (siehe hierzu Beratungs- und Aufklärungsgespräch.

Der Operateur muß einerseits die Wünsche seiner Patientin sehr genau kennen, andererseits muß die Patientin auch die Grenzen des Machbaren erklärt bekommen und eine realistische Erwartungshaltung entwickeln. Dazu gehört auch eine Aufklärung über eventuelle Unannehmlichkeiten der Behandlung sowie über Risiken und mögliche Komplikationen. Ein erfahrener Operateur wird stets Chancen und Risiken einer Behandlung sehr sorgfältig abwägen. In bestimmten Fällen, wie z.B. bei unrealistischen Erwartungen der Patientin oder der Gefahr einer Verschlechterung der Situation wird er auch einmal von einer Operation abraten.


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Operationstechniken

Operationstechniken

Für den Eingriff stehen dem erfahrenen Chirurgen mehrere Techniken zur Verfügung. Gemeinsam ist allen Techniken das eingeführte Material, sie unterscheiden sich nur dadurch, wie und über welchen Weg das Implantat an die richtige Stelle gelangt. Die Operation selbst wird in den meisten Fällen so durchgeführt, daß kaum sichtbare Narben verbleiben.

Der bei uns am häufigsten durchgeführte Eingriff erfolgt durch einen Schnitt in die dunkleren Partien, also den Warzenvorhof der Brust. Durch die entstandene Öffnung wird das Implantat dann entweder auf oder unter dem Brustmuskel plaziert. Der Vorteil dieser Technik ist darin begründet, daß die Naht so gelegt werden kann, daß sie nach der Abheilung durch die dunklere Pigmentierung nahezu unsichtbar wird.

Durch die Einführung des Implantates in der Achselhöhle können ebenso sichtbare Narben vermieden werden. Bei festeren Silikonimplantaten ab einer bestimmten Größe muß allerdings der Zugang über die Brustumschlagsfalte gewählt werden, auch wenn die Narbe auffälliger ist als bei den anderen Zugängen. In der Regel verheilen jedoch auch diese Narben so, daß sie unauffällig bleiben.

Es hat in der Vergangenheit zahlreiche Diskussionen um das richtige Implantatmaterial gegeben. Die übergroße Zahl von Chirurgen hat sich aufgrund der wissenschaftlichen Erkenntnisse für Silikon entschieden. Die neue Implantatgeneration ist durch EU/US Normen abgesichert. Es konnte zu keinem Zeitpunkt eine Indikation gegen Silikon als Implantatmaterial gestellt werden. Im Gegenteil: Alle Untersuchungen zeigen, daß Silikon ungefährlich und kein Verursacher von Krebs ist und außerdem so beschaffen ist, daß der Eindruck einer natürlichen Brust optimal entstehen kann. Das richtige Material, die Größe und Form gehören unbedingt in das persönliche Beratungsgespräch.

Sie als Patientin, die sich mit dem Gedanken an eine Brustoperation beschäftigen, sollten unbedingt wissen, welche Gefahren Ihnen durch das Implantat drohen. In der Regel sind die Gefahren zu vernachlässigen. Einzige Ausnahme: Das Implantat darf nicht aufplatzen. In Unfallsituationen kann dies schon einmal geschehen. In einem solchen Fall sollte das Implantat sofort entfernt und später durch ein neues ersetzt werden.

Heftig diskutiert wird z.Zt. die Frage der Haltbarkeit der Implantate. Einige Ärzte gehen davon aus, daß jedes Implantat nach ca. 15 Jahren ausgewechselt werden sollte, andere Mediziner wie auch unser Chefarzt Dr. Lüerßen vertreten die Ansicht, daß ein intaktes Implantat auch nach 15 Jahren nicht entfernt werden sollte. Die Frage der Haltbarkeit der neuesten Implantatgeneration stellt dabei den entscheidenden Faktor dar.


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Auch wenn es im gesellschaftlichen Vergleich gar keinen zu kleinen Busen gibt, bekommen Frauen vor allem durch die oft retuschierten Bilder in der Werbung suggeriert, daß die Brust garnicht groß bzw. "perfekt" genug sein kann, und das obwohl sehr viele Männer kleinere Brüste bevorzugen. Die plastische Chirurgie begegnet diesem Thema zum Beispiel mit der Brustvergrösserung bzw. mit der Bruststraffung. Die Methoden der Brustvergrößerung sind unterschiedlich und werden je nach Fall individuell ausgewählt. Über Risiken bei der "Schönheits- operation" sollte Frau sich aber in jedem Fall bewußt sein. Eine genaue Recherche ist daher dringend anzuraten. Auf keinen fall aber sollte sich Frau von anderen Personen zu etwas drängen lassen was für ihren Körper ein Risiko darstellen könnte. Es ist IHR Körper.